Rennbericht aus Langenfeld von David Linke

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Rennbericht aus Langenfeld von Karsten Crazius

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Liegeradrennen in Langenfeld 2011

Der CSC-Langenfeld hat uns mal wieder einer schöne Gelegenheit geboten auf einem guten Kurs vor Publikum ein 90min Rennen zu fahren. Leider fehlte dieses Jahr die holländische Fraktion. Die stärksten Holländer sind wohl schon auf dem Weg nach Battle Moutain. Das Tat der Qualität des Rennens vor Ort aber keinen Abruch.

Im Zug der Möglichkeit die DLC Wertung noch etwas für sich zu beeinflussen, startet Daniel Fenn auf dem geliehenen Jester von Renè Freising. Das hatte er seit vergangenem Donnerstag, um damit warm zu werden. Ebenso waren im Kampf um die besten Plätze David Linke, Matthias König und Karsten Crazius angetreten.

Die drei wollten offensichtlich auch nichts anbrennen lassen. David ging sofort in Führung und Matthias und Karsten folgten ihm. Weil David wusste, das Daniel immer etwas braucht um in Fahrt zukommen, wollte er ihm gleich davonfahren. Daniel versuchte dagegenzuhalten, aber so richtig vielversprechend sah das nicht aus. Immerhin konnte Daniel sich aber sofort gegen erfahrenere und besser ausgestattet Liegeradfahrer durchsetzten, ja sogar absetzen. Der Zug vorn fuhr aber ohne ihn und wie!

Die drei Führenden waren sich offensichtlich einig bzw. keiner konnte sich aus eigener Kraft absetzen. Mit wechselnder Führung zogen sie rasend ihre Runden. Um festzustellen, das sie viel schneller als der Rest waren, brauchte man kein Messgerät. Den Speed konnte man direkt an der Strecke spüren. Im MIttelfeld versuchte Peter Welk Marco Thuis zu halten . Bei auf M5 HR unterwegs. Peter mit Heckhutze. Renè Friesing, Peter Brüggen, Heinz Bentlage und noch einige andere Fahrer richtet es sich hinter einigen schnellen Tandems "gemütlich" ein. So ging das einige Zeit. Da aber auf der Strecke Liegeräder, Tandems und die schnellen Handbiker unterwegs waren, war klar, dass es irgendwann zu Überholmanövern kommen musste, denn auch wenn die Handbiker ziemlich schnell unterwegs waren, gegen die schnellen Liegeradfahrer hatten sie keine echte Chance. Während solcher Überholmanöver ist die beste Möglichkeit sich abzusetzen und das versuchen auch immer wieder Fahrer. Renè versuchte als Ersten sich von dem "Tandemzug" abzusetzen und sprengte damit seine Gruppe. David Linke kam in der vorletzten Kurve vor Start und Ziel ebenfalls ein Überholmanöver zur rechten Zeit. Auch er setzte sich gleich ab. In der zweiten Verfolgergruppe war mitlerweile klar, das Peter Marco nicht halten konnte. Dafür fuhr ein andere Fahrer einen um den andern Platz weiter nach vorn. Heinz Bentlage, war in den vergangen Jahre nicht zwingen durch vordere Platzierungen aufgefallen. In diesem Jahr beflügelte ihn aber sein neu erworbenes RazzFazz mit RazzFazzHutze. Einige Runden hatte er Daniel Fenn in Sichtweite und es gelang im schließlich ihn einzuholen. Heinz schaffte es bis in die zweite Gruppe. Diese gruppe war aber keine echte Gruppe, die Fahrer bleiben nur alle in der gleichen Runde. Dahinter kämpften Hajo Ecksten, Daniel, Renè und Peter Brüggen um die Platzierung. Das bessere Ende der Vier erwischte Hajo, der Renè in der letzten Runde bzw. auf den letzten Metern hinter sich lies.

Vorn versuchten Karsten und Matthias das Loch zu David wieder zu schließen. Die beiden holten Runde für Runde auf. Besonders Karsten legte eine beeindruckende Kurvenperformance hin. Viel schneller konnte man kaum durch die Kurve kommen. David verlor Meter für Meter. Es waren noch gut 15min zu fahren, Also ca. 5 Runden für die Führenden. Ich machte mich auf den Weg zu Start und Ziel um die Zieleinfahrt fotografieren zu können. Gut 10min vor Schluss war der Abstand zwischen David und Karsten plötzlich drastisch gewachsen. Hoffentlich kein Sturz. Doch so wie Karsten unterwegs war auch nicht unbedingt ausgeschlossen. Aber er kam dann doch noch, aber ohne Matthias. Matthias hatte sich wohl in einer Kurve gehörig verschätzt und musste vom Speed. Karsten hatte in der Hoffnung gemeinsam David stellen zu können zu lange gewartet. Jetzt war David garantiert nicht mehr zu schlagen. Das wurde auch Karsten klar, als er aus viel zu großer Entfernung die Lautsprecherdurchsage hören konnte, dass David gerade an Start und Ziel vorbeigekommen war. Nicht das Karsten völlig eingebrochen ist, aber David hatte ihm jetzt definitiv den Schneid abgekauft. Zu letzt kam Matthias noch gefährlich nah an Karsten heran, so dass die Entscheidung um den zweiten Platz auf den letzten Metern fiel.

Ein schönes Rennen, bei dem der Wettergott uns gut gesonnen war, denn kaum das das Rennen zu Ende war, fielen die ersten Regentropfen. Es hat viel Spass gemacht allen Fahrern zu zuschauen, denn alle mühten sich nach Kräften und es gab einige spannenden Zweikämpfe

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